Jeder wie er mag und kann - Umgang mit schwierigen Situationen

Ein Unfall, ein schwer krankes Kind, ein geliebter Mensch stirbt.

 

Bei mir und in meinem Umfeld sehe ich derzeit genug Situationen, die unglaublich anstrengend und herausfordernd sind. Oftmals sind es Dinge, die man so in seinem Leben noch nie zuvor erlebt hat.

 

Wie soll ich damit umgehen?

Wie machen es andere?

 

Eine Möglichkeit ist, sich an anderen zu orientieren, die schon in einer ähnlichen Lage waren.

Wie haben sie es erlebt? Was hat ihnen Halt gegeben? Welchen Rat haben sie, der mir auch helfen könnte?

 

Die Schwierigkeit dabei ist, dass jeder solche Grenzerfahrungen anders erlebt, weil jeder in seinem Leben auf einen individuellen Erfahrungsschatz zurück greifen kann.

 

Findet der eine Halt im Glauben oder in der Bibel, kann der nächste sich Rat und Unterstützung im Freundeskreis holen und ein anderer nimmt professionelle Hilfe in Anspruch.

 

Was ist besser? Das lässt sich nicht pauschal sagen und jeder kann es für sich selbst herausfinden. Damit hängt auch zusammen, dass ein Außenstehender einem Betroffenen noch so viele gut gemeinte Ratschläge geben kann. Wenn der Betroffene keinen Rat will (und Ratschläge sind auch Schläge), dann beißt der Ratgeber auf Granit und ist gefrustet.

 

Was hilft mir? Was tut mir gut?

Eine andere Möglichkeit ist, selbst zu erforschen, was es jetzt braucht und was jetzt gut tut.

 

Brauche ich

  • Ruhe
  • körperliche Entspannung
  • Schlaf
  • mehr Informationen
  • praktische Hilfe
  • psychologische Hilfe
  • neue Perspektiven und Ideen
  • einen größeren Blickwinkel
  • eine bewusste Entscheidung
  • tatkräftiges Handeln?

Je nach Fragestellung helfen Bücher, das Internet, Facebookgruppen, Coaching-Tools, Therapeuten oder Menschen, die schon in einer ähnlichen Situation waren.

 

 

Jeden Tag mehr Freude im Herz und innere Ruhe wünscht

 

 

Angela Braun

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